Stundensatz-Tabelle 2026 – Handwerker-Preise nach Gewerk
Diese Stundensatz-Tabelle zeigt dir auf einen Blick, was Handwerker 2026 pro Stunde kosten – aufgeschlüsselt nach Gewerk vom Maler über den Elektriker bis zum Dachdecker. Die Werte sind Netto-Stundenverrechnungssätze und liegen je nach Gewerk meist zwischen 45 und 100 € (Euro).
Unter der Tabelle erklären wir, woraus sich der Preis zusammensetzt, welche Rolle Mindestlohn und Tariflöhne spielen, welche regionalen Unterschiede es gibt und welche Zusatzkosten auf der Rechnung landen. Eine ausführliche Einordnung bietet auch der Ratgeber Was kostet eine Handwerkerstunde?
⚡ Kurz & knapp
- • Handwerker kosten 2026 meist 45–100 € netto pro Stunde – je nach Gewerk.
- • Maler und Fliesenleger sind tendenziell günstiger, SHK und Dachdecker teurer.
- • Ein Meister wird höher angesetzt als ein Geselle.
- • Regional liegen 15–30 % Unterschied zwischen Stadt/Süd und Land/Ost.
- • Zum Nettopreis kommen 19 % MwSt. sowie Anfahrt, Material und ggf. Zuschläge.
Statt Durchschnittswerten lieber deinen eigenen Satz kennen?
Stundensatzrechner für Handwerker →Stundensatz-Tabelle 2026 nach Gewerk
Die folgende Tabelle listet typische Netto-Stundensätze im Handwerk für 2026 – jeweils als Spanne für Geselle und Meister. Sie dient als Orientierung; dein individueller Satz hängt von Betrieb, Auslastung und Region ab.
| Gewerk | Geselle | Meister | Typische Spanne |
|---|---|---|---|
| Maler & Lackierer | 45–60 € | 55–70 € | 45–70 € |
| Fliesenleger | 50–65 € | 60–75 € | 50–75 € |
| Trockenbauer | 50–68 € | 60–78 € | 50–78 € |
| Tischler / Schreiner | 55–75 € | 65–85 € | 55–85 € |
| Maurer | 55–75 € | 65–85 € | 55–85 € |
| Zimmerer | 60–80 € | 70–95 € | 60–95 € |
| Elektriker | 60–80 € | 70–95 € | 60–95 € |
| SHK (Sanitär, Heizung, Klima) | 65–85 € | 75–100 € | 65–100 € |
| Dachdecker | 65–85 € | 75–100 € | 65–100 € |
- • Alle Werte sind Netto-Stundenverrechnungssätze in Euro (ohne MwSt.).
- • Orientierungswerte für 2026 auf Basis öffentlicher Branchenübersichten – keine verbindliche Preisauskunft.
- • In Großstädten und Süddeutschland liegen die Sätze oft 15–30 % höher, in Ostdeutschland eher niedriger.
Detailseiten mit Preisen und Berechnung findest du für Maler und Elektriker. Den großen Überblick über alle Gewerke inklusive Preistreibern liefert Stundensatz Handwerk 2026.
Die wichtigsten Gewerke im Detail
Warum die einzelnen Gewerke unterschiedlich viel kosten, zeigt ein kurzer Blick auf die Anforderungen:
Maler & Lackierer
Eher im unteren Bereich der Tabelle. Viel Handarbeit, überschaubare Ausrüstung. Details und Berechnung auf der Seite Stundensatz Maler.
Elektriker
Höherer Satz wegen Qualifikation, Prüf- und Dokumentationspflichten und teurer Messtechnik. Mehr dazu auf der Seite Stundensatz Elektriker.
SHK (Sanitär, Heizung, Klima)
Meist am oberen Ende: teure Technik, Heizungs- und Wärmepumpen-Know-how und hohe Nachfrage treiben den Satz.
Dachdecker
Ebenfalls oben angesiedelt. Arbeiten in der Höhe, Sicherheitsaufwand und Gerüstkosten schlagen sich im Preis nieder.
Maurer & Zimmerer
Klassische Rohbau-Gewerke im Mittelfeld. Körperlich anspruchsvolle Arbeiten mit Maschinen- und Materialeinsatz.
Stundensatz nach Qualifikation: Geselle, Meister und Solo-Betrieb
Die Spannen in der Tabelle unterscheiden zwischen Geselle und Meister – das erklärt einen großen Teil der Preisunterschiede innerhalb desselben Gewerks:
- Geselle: ausgeführte Arbeiten zum unteren bis mittleren Satz. Der Betrieb rechnet die Stunden des Gesellen zu seinem kalkulierten Verrechnungssatz ab.
- Meister: höherer Satz wegen Qualifikation, Verantwortung und Haftung – etwa bei Planung, Abnahme oder anspruchsvollen Arbeiten.
- Solo-Selbstständig: wer allein arbeitet, muss alle Fixkosten auf die eigenen produktiven Stunden umlegen und landet damit oft im mittleren bis oberen Bereich der Spanne.
Woraus setzt sich der Handwerker-Stundensatz zusammen?
Der Stundensatz ist kein reiner Lohn. Er muss alle Kosten eines Handwerksbetriebs decken und zusätzlich einen Gewinn erwirtschaften. Grob verteilt sich der Satz auf vier Blöcke (Anteile als Orientierung):
| Bestandteil | Anteil |
|---|---|
| Lohnkosten | ca. 35–45 % |
| Betriebs- & Gemeinkosten | ca. 25–35 % |
| Materialgemeinkosten | ca. 5–10 % |
| Gewinn & Risiko | ca. 10–15 % |
- Lohnkosten: Bruttolohn plus Lohnnebenkosten (Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Urlaub, Feiertage, Krankheit).
- Betriebs- & Gemeinkosten: Fahrzeuge, Werkzeug, Maschinen, Werkstatt, Büro und Verwaltung, Versicherungen, Software.
- Materialgemeinkosten: Verbrauchsmaterial, Lagerung und Handling – nicht zu verwechseln mit dem direkt berechneten Auftragsmaterial.
- Gewinn & Risiko: Zuschlag für Wagnis, Gewährleistung, Rücklagen und Auftragsflauten.
Deshalb liegt der Stundensatz meist beim 2,5- bis 3,5-Fachen des reinen Bruttolohns. Wer nur den Lohn sieht, unterschätzt, wie viele Kosten pro Arbeitsstunde mitlaufen.
Preis ist nicht gleich Verdienst
Ein häufiges Missverständnis: Der Stundensatz auf der Rechnung ist nicht das, was der Handwerker verdient. Von 70 € netto pro Stunde bleiben nach Bruttolohn, Lohnnebenkosten und allen Betriebskosten oft nur ein einstelliger Euro-Betrag als tatsächlicher Gewinn übrig.
Ein weiterer Grund für die Höhe: Nicht jede bezahlte Stunde ist auch abrechenbar. Fahrten, Angebote, Materialbeschaffung und Büroarbeit sind Arbeitszeit, die kein Kunde direkt bezahlt. Diese unproduktiven Stunden müssen über den Stundensatz der produktiven Stunden mitfinanziert werden. Genau deshalb wirken die Sätze auf den ersten Blick hoch – decken aber am Ende nur die realen Kosten eines Handwerksbetriebs plus einen fairen Gewinn.
Mindestlohn und Tariflöhne 2026
Ein wichtiger Grund für die Höhe der Sätze sind die Lohnkosten. Zum 1. Januar 2026 ist der gesetzliche Mindestlohn erneut gestiegen (aktuell 13,90 € pro Stunde). Er bildet die Untergrenze – im Handwerk liegen die tatsächlichen Löhne meist darüber.
Viele Gewerke haben zusätzlich eigene Branchenmindestlöhne und Tariflöhne, die je nach Handwerksberuf und Qualifikation unterschiedlich hoch sind. Wichtig: Das ist der Bruttolohn der Beschäftigten pro Stunde – nicht der Stundenverrechnungssatz von 45–100 € aus der Tabelle oben, den der Betrieb dem Kunden berechnet. Beispiele für die Stundenlöhne der Beschäftigten 2026:
- Elektrohandwerk: rund 14,41 € Branchenmindestlohn pro Stunde.
- Dachdecker (gelernt): rund 16 € pro Stunde.
- Maler & Lackierer: für ungelernte Kräfte gilt der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 € als Untergrenze, gelernte Gesellen liegen darüber.
Steigen diese Löhne, steigt der Bruttolohn – und damit der Stundensatz, den Handwerksbetriebe berechnen müssen, um kostendeckend zu arbeiten. Hinzu kommen 2026 höhere Material-, Energie- und Fahrzeugkosten.
Lohn- und Preisentwicklung im Handwerk
Die Stundensätze im Handwerk kennen seit Jahren vor allem eine Richtung: nach oben. Über mehrere Jahre haben steigende Tariflöhne, ein höherer Mindestlohn und teurere Materialien die Kosten Schritt für Schritt nach oben getrieben. Gleichzeitig sorgt der Fachkräftemangel dafür, dass gut ausgelastete Betriebe ihre Preise durchsetzen können.
Für dich als Kunde heißt das: Vergleichswerte aus älteren Tabellen sind schnell veraltet. Für dich als Betrieb heißt es: Wer den eigenen Stundensatz nicht regelmäßig – am besten einmal pro Jahr – an die gestiegenen Lohn- und Sachkosten anpasst, verliert real an Gewinn.
Rechenbeispiel: Stundensatz eines Elektrikers
Das folgende vereinfachte Beispiel zeigt Schritt für Schritt, wie aus Lohn, Kosten und Gewinn ein Stundensatz entsteht – hier für einen Elektriker-Gesellen:
| Bruttolohn Geselle (pro Monat) | 3.200 € |
| + Lohnnebenkosten (ca. 22 %) | + 700 € |
| = Personalkosten pro Monat | 3.900 € |
| Personalkosten pro Jahr (× 12) | 46.800 € |
| + Gemeinkosten pro Jahr (Fahrzeug, Werkstatt, Versicherung, Büro …) | 28.000 € |
| + Gewinn & Risiko (15 %) | 11.200 € |
| = Gesamtsumme pro Jahr | 86.000 € |
| ÷ produktive Arbeitsstunden | 1.400 Std |
| = Stundensatz netto | ≈ 61,50 € |
| Stundensatz brutto (+ 19 % MwSt.) | ≈ 73 € |
Am Ende steht ein Netto-Stundensatz, der alle Kosten deckt und einen Gewinn enthält. Wie die Formel im Detail funktioniert, erklärt der Ratgeber Wie berechne ich meinen Stundensatz richtig?
Handwerkerkosten nach Region: Stadt vs. Land
Neben dem Gewerk entscheidet die Region über den Preis. Die Unterschiede sind erheblich:
- Süd vs. Ost: In Bayern, Baden-Württemberg und Hessen liegen die Sätze oft über dem Bundesschnitt, in Ostdeutschland und strukturschwachen Regionen darunter.
- Stadt vs. Land: In Großstädten wie München, Hamburg oder Frankfurt sind die Preise wegen höherer Lebenshaltungskosten und starker Nachfrage deutlich höher als auf dem Land.
- Typische Spanne: Die regionalen Unterschiede betragen häufig 15–30 % zwischen teuren und günstigen Gegenden.
Zusatzkosten: Was kommt zum Stundensatz dazu?
Auf einer Handwerker-Rechnung steht selten nur der Stundensatz. Diese Positionen kommen häufig dazu:
Anfahrtskosten
Viele Betriebe berechnen die Anfahrt als Pauschale oder pro Kilometer. Bei kurzen Einsätzen kann die Anfahrt einen spürbaren Teil der Rechnung ausmachen.
Materialkosten
Farben, Kabel, Rohre, Fliesen und Co. kommen zusätzlich zum Stundensatz auf die Rechnung – meist mit einem kleinen Aufschlag für Beschaffung und Handling.
Notdienst- & Zeitzuschläge
Für Arbeiten am Abend, am Wochenende, an Feiertagen oder im Notdienst fallen Zuschläge an. Diese können den normalen Stundensatz deutlich erhöhen.
Entsorgung
Bauschutt, alte Bauteile oder Verpackungen müssen fachgerecht entsorgt werden. Container und Deponiegebühren tauchen oft als eigene Position auf der Rechnung auf.
Gerüst & Spezialgeräte
Bei Arbeiten in der Höhe oder mit Spezialmaschinen kommen Miete und Auf-/Abbau hinzu – besonders relevant bei Dachdecker-, Maler- und Fassadenarbeiten.
Für den Endkunden kommt außerdem auf alle Netto-Beträge die Mehrwertsteuer (19 %) obendrauf.
Stundensatz, Festpreis oder Pauschale auf der Rechnung?
Ob nach Stunde oder als Festpreis abgerechnet wird, ändert nichts am kalkulierten Stundensatz – nur an der Form der Rechnung. Beide Varianten haben ihre Berechtigung:
- Abrechnung nach Aufwand: fair bei schwer schätzbaren Arbeiten wie Reparaturen oder Altbau. Auf der Rechnung stehen die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden zum vereinbarten Stundensatz.
- Festpreis / Pauschale: gut planbar und vergleichbar. Der Betrieb kalkuliert intern in Stunden und nennt dir einen Endpreis. Das Risiko von Mehrstunden trägt dann der Handwerker.
Wichtig für ein sauberes Angebot: Auch ein Festpreis sollte immer auf einem realistisch kalkulierten Stundensatz beruhen – sonst rechnet sich der Auftrag am Ende nicht.
So sparst du bei Handwerkerkosten
Am Stundensatz selbst lässt sich wenig verhandeln – er muss die Kosten des Betriebs decken. Beim Gesamtpreis gibt es aber Spielraum. Ein paar praktische Tipps:
- Mehrere Angebote einholen und die Preise pro Position vergleichen – nicht nur die Endsumme.
- Einen schriftlichen Festpreis oder ein klares Angebot vereinbaren, statt nur nach Aufwand abzurechnen.
- Mehrere Arbeiten bündeln, damit die Anfahrt nur einmal anfällt.
- Gut vorbereiten und Zugänge frei räumen – das spart bezahlte Arbeitszeit.
- Termine außerhalb von Notdienstzeiten legen, um Zuschläge zu vermeiden.
- Material nach Absprache selbst besorgen – vorher aber die Gewährleistung klären.
- Auf ein detailliertes, schriftliches Angebot bestehen, damit später keine Überraschungen auf der Rechnung stehen.
- Handwerkerleistungen (Lohnanteil) in der Steuererklärung angeben – ein Teil ist absetzbar.
Deinen eigenen Stundensatz statt Tabellenwerten
Eine Tabelle ist gut für die erste Orientierung. Für die eigene Kalkulation zählen aber deine Zahlen: deine Fixkosten, dein Einkommensziel und deine produktiven Arbeitsstunden. Trag sie einfach in den Rechner ein und du bekommst deinen Satz netto und brutto in wenigen Schritten. Für konkrete Angebote und Rechnungen hilft dir danach der Angebotsrechner Handwerk.
Berechne jetzt deinen individuellen, kostendeckenden Stundensatz:
Stundensatz jetzt berechnen →Häufige Fragen (FAQ)
Was kostet eine Handwerkerstunde 2026?
Eine Handwerkerstunde kostet 2026 je nach Gewerk meist zwischen 45 und 100 € netto. Günstigere Gewerke wie Maler starten oft bei 45–60 €, technische Gewerke wie SHK oder Dachdecker liegen eher bei 65–100 €. Für Endkunden kommt noch die Mehrwertsteuer (19 %) dazu. Es handelt sich um Orientierungswerte – der tatsächliche Preis hängt von Gewerk, Qualifikation und Region ab.
Was ist der Unterschied zwischen Stundenlohn und Stundensatz?
Der Stundenlohn ist der Bruttolohn, den ein Mitarbeiter verdient. Der Stundensatz (auch Stundenverrechnungssatz) ist der Preis, den der Betrieb dem Kunden pro Arbeitsstunde in Rechnung stellt. Er enthält zusätzlich Lohnnebenkosten, Betriebskosten, Materialgemeinkosten sowie einen Zuschlag für Gewinn und Risiko und liegt deshalb meist beim 2,5- bis 3,5-Fachen des reinen Bruttolohns.
Warum sind die Handwerker-Stundensätze 2026 so hoch?
Die Sätze sind vor allem wegen gestiegener Lohnkosten geklettert: höhere Tariflöhne und Branchenmindestlöhne, dazu teureres Material, Energie und Fahrzeuge. Handwerksbetriebe müssen diese Kosten über den Stundensatz decken, sonst arbeiten sie nicht kostendeckend. Der Preis auf der Rechnung ist deshalb nicht der Verdienst des Handwerkers.
Wie stark unterscheiden sich die Stundensätze nach Gewerk?
Deutlich. Maler und Fliesenleger liegen tendenziell im unteren Bereich, Maurer, Tischler und Zimmerer im Mittelfeld, Elektriker, SHK und Dachdecker eher oben. Grund sind unterschiedliche Anforderungen an Ausbildung, Ausrüstung und Material sowie die jeweilige Nachfrage im Handwerksberuf.
Gelten die Werte der Tabelle bundesweit?
Nur als grobe Orientierung. Zwischen teuren und günstigen Regionen liegen häufig 15–30 % Unterschied. In Süddeutschland und in Großstädten sind die Sätze höher, in Ostdeutschland und auf dem Land niedriger. Für einen belastbaren Wert solltest du immer deine eigene Region und Kostenstruktur zugrunde legen.
Warum unterscheiden sich Handwerker-Angebote so stark?
Weil jeder Betrieb anders kalkuliert: unterschiedliche Fixkosten, Auslastung, Qualifikation und Region führen zu verschiedenen Stundensätzen. Auch der geschätzte Zeitaufwand und die Materialauswahl schwanken. Vergleiche deshalb nicht nur die Endsumme, sondern die einzelnen Positionen der Angebote – und achte darauf, dass Anfahrt, Material und Zuschläge klar ausgewiesen sind.
Sind Handwerker-Stundensätze verhandelbar?
Am Stundensatz selbst gibt es wenig Spielraum – er muss die Kosten des Betriebs decken. Verhandeln lässt sich eher über den Gesamtumfang: Welche Arbeiten sind wirklich nötig, lassen sich Termine bündeln, kannst du Vorarbeiten oder das Material selbst übernehmen? So senkst du den Endpreis, ohne dass der Betrieb unter seinen kostendeckenden Satz gehen muss.
Was kostet ein Handwerker im Notdienst?
Für Einsätze außerhalb der regulären Arbeitszeit – abends, nachts, am Wochenende oder an Feiertagen – berechnen viele Betriebe Zuschläge auf den normalen Stundensatz. Dazu kommen häufig eine Anfahrtspauschale und Materialkosten. Der Preis pro Stunde liegt im Notdienst deshalb spürbar über dem Tabellenwert. Wer es einrichten kann, legt Termine besser in die reguläre Arbeitszeit.
Wie berechne ich meinen eigenen Stundensatz?
Du teilst deine gesamten Jahreskosten plus dein Gewinnziel durch deine realistisch abrechenbaren Arbeitsstunden. Am schnellsten geht das mit dem kostenlosen Stundensatzrechner – dort trägst du Einkommensziel, Fixkosten und produktive Stunden ein und bekommst deinen Satz netto und brutto in wenigen Schritten.
Fazit
Die Stundensatz-Tabelle gibt dir eine schnelle Orientierung, was Handwerker 2026 nach Gewerk kosten – von rund 45 € netto beim Maler bis 100 € netto bei SHK und Dachdecker. Für eine echte Einschätzung zählen aber immer Gewerk, Qualifikation, Region und die Zusatzkosten auf der Rechnung. Und wenn du selbst im Handwerk tätig bist, ersetzt keine Tabelle die eigene Kalkulation: Nur deine Kosten, dein Gewinnziel und deine produktiven Stunden ergeben deinen kostendeckenden Satz. Rechne ihn mit dem Stundensatzrechner Handwerk aus – oder starte auf der Übersicht aller Rechner.
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Alle Angaben sind Orientierungswerte für 2026 und keine verbindliche Preisauskunft. Dein tatsächlicher Stundensatz hängt von Gewerk, Betrieb und Region ab.